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Kreditkarten: das Wichtigste in Kürze

Die kleine Kunststoffkarte erleichtert das Bezahlen im Internet sowie im Ausland und erweitert Ihren finanziellen Spielraum bei unvorhergesehenen Ausgaben. In dieser Grafik von smava erfahren Sie die wichtigsten Fakten über Kreditkarten.

Infografik von smava zum Thema Kreditkarten

Die Entwicklung von Kreditkartenumsätzen

Noch im Jahr 2010 betrug der jährliche Umsatz mit Kreditkarten 43,47 Milliarden Euro, heute sind es 100,85 Milliarden – mit weiterhin steigender Tendenz. Besonders beliebt ist die Karte beim Bezahlen im Internet. 35 Prozent aller Einkäufe im Netz werden mit Kreditkarte bezahlt. Noch beliebter sind nur digitale Zahlverfahren wie PayPal oder Alipay. Dabei entfällt der Großteil der Umsätze auf den Anbieter Mastercard. Rund 20 Millionen Deutsche haben eine solche Karte in der Geldbörse, 15 Millionen setzen auf Visa, American Express belegt mit 2,73 Millionen deutscher Nutzer Platz 3.

Diese Vor- und Nachteile haben Kreditkarten

Auf der ganzen Welt bezahlen und an Geldautomaten Bargeld abheben: Das sind die wichtigsten Vorteile einer Kreditkarten. Zudem vereinfacht das „Plastikgeld“ das Bezahlen im Netz und ist zugleich sehr sicher: Die Anbieter haften für Umsätze, die mit verlorenen oder gestohlenen Karten getätigt wurde. Und wenn am Ende des Monats das Geld knapp wird, jedoch eine unaufschiebbare Ausgabe ansteht, ermöglicht die Kreditkarte einen kurzfristigen zinslosen Kredit. Allerdings lassen sich die Anbieter diese Vorteile auch etwas kosten. Karten mit einem festgelegten Kreditrahmen verursachen in der Regel Gebühren und auch bei Zahlungen in fremden Währungen fallen oftmals Kosten an. Prepaid-Karten, bei denen vor Nutzung ein Betrag auf das Konto eingezahlt wird, sind dagegen häufig kostenlos. Zudem gilt es, den Überblick zu behalten und die Abrechnungen penibel zu kontrollieren. Andernfalls droht Überschuldung.

Kreditkarten im Handel

Nicht nur im Netz, auch im Laden vor Ort werden Kreditkarten in der Regel akzeptiert. Für den Händler hat das Vorteile: Die Zahlung ist garantiert, auch wenn das Konto des Karteninhabers nicht gedeckt ist. Das Risiko trägt der Kartenanbieter. Weniger Bargeld in der Kasse bedeutet zudem eine höhere Sicherheit. Zudem es werden mit Kreditkarte öfter einmal spontane Käufe getätigt – und so höhere Umsätze generiert. Auch das hat eine Schattenseite, nämlich die Gebühren, die Händler für Kreditkartenumsätze tragen müssen. Diese wurden im Jahr 2015 allerdings je nach Umsatzhöhe auf 0,2 beziehungsweise 0,3 Prozent der Kaufsumme begrenzt.

Überblick: So vermeiden Sie Stolperfallen bei der Kreditkartennutzung

Checken Sie Ihre monatlichen Abrechnungen und werfen Sie zwischendurch ein Auge auf Ihre Kreditkartenausgaben, um nicht in die Schuldenfalle zu tappen. Auch ein selbst gesetztes Limit hilft – oder Sie lassen gleich den Kreditrahmen heruntersetzen. Kreditkartenschulden können hohe Zinsen verursachen. Diese vermeiden Sie durch eine Prepaid-Karte und indem Sie sicherstellen, dass sich der fällige Betrag zum Abbuchungszeitrum auf dem Konto befindet.

Kreditkarten: das Wichtigste in Kürze
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