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Minikredit & Kleinkredit – Wo liegt der Unterschied?

Wenn Sie das Internet nach Angeboten von kleineren Kreditsummen durchsuchen, werden Ihnen verschiedene Begriffe begegnen. Darunter gibt es zwei, die besonders häufig auftreten: Minikredit und Kleinkredit. Auf den ersten Blick wird es nicht unbedingt ersichtlich, worin der Unterschied zwischen diesen beiden liegt. Gibt es da überhaupt einen oder ist es letztendlich das gleiche Finanzierungsprodukt? Das wollen wir im Nachhinein kurz für Sie beleuchten.

Fließende Übergänge

So zahlreich diese beiden Begriffe anzutreffen sind, genauso vielfältig sind deren Definitionen. Festgelegt sind diese auf jeden Fall nicht. Es gibt keine genauen Vorgaben, welche Anforderungen ein Mini- oder Kleinkredit erfüllen muss. Beiden ist gemein, dass es um kleinere Kreditsummen geht, die bei üblichen Ratenkrediten nicht vergeben werden würden.

Ein Kleinkredit ist im Grunde ein normaler Ratenkredit. Nur das Auszahlungsvolumen ist nicht ganz so hoch. An manchen Stellen werden Obergrenzen von 10000 Euro genannt, woanders lediglich 5000 Euro. Vom Niveau liegen die Beträge immer unter denen von größer angelegten Ratenkrediten. Ansonsten werden wie gehabt Laufzeiten und Zinsen festgelegt. Kleinkredite kommen aber aufgrund des geringeren Darlehens mit weniger Sicherheiten aus. Den meisten Anbietern genügt bereits ein Nachweis über ein geregeltes Einkommen sowie eine positive Schufa-Auskunft. Zudem sollten Sie volljährig sein und einen festen Wohnsitz in Deutschland haben, um für einen Kleinkredit infrage zu kommen.

Häufig sind Kleinkredite zudem besonders flexibel bei der Rückzahlung. Durch Sondertilgungsoptionen können Sie beispielsweise außerplanmäßig Teile des Darlehens zurückzahlen.

Ab wann reden wir von einem Minikredit?

Wie schon gesagt, gibt es keine festgelegten Bezeichnungen für diese Begriffe. Für Minikredite haben sich in den letzten Jahren etwas speziellere Angebote herauskristallisiert. Diese lassen den Begriff trennschärfer dastehen. Ein Minikredit ist im Grunde ein Kleinkredit bis maximal 1500 Euro Auszahlungsvolumen. Ab dieser Grenze sprechen viele Anbieter nicht mehr von einem Minikredit. Die Rückzahlungsmodelle sind auch anders angelegt. Ein Minikredit gilt als kurzes Darlehen zur Überbrückung bis zum nächsten Gehaltseingang. Die Laufzeiten liegen beispielsweise bei 30 Tagen und die Kreditsumme wird nach Ablaufen direkt auf einmal zurückgezahlt. Ratenoptionen sind meistens kostenpflichtig.

Ein Minikredit kann also als eine besondere Form des Kleinkredites gesehen werden. Letztendlich sollten Sie aber immer genau nachlesen, was der einzelne Anbieter im Detail darunter versteht. Zumindest bei den Minikrediten haben sich mittlerweile gewisse Standards etabliert, wodurch die Angebote gut vergleichbar geworden sind.

Was ist das Besondere an solchen Krediten?

Da es sich hierbei um verhältnismäßig kleine Kreditsummen handelt, können diese deutlich unbürokratischer beantragt werden. Viele der Angebote werden mittlerweile komplett online abgewickelt. Dadurch sparen sich die Anbieter beispielsweise Personalkosten, wodurch die Kredite mit besseren Konditionen angeboten werden können. Durch die Beantragung via Internet, werden die Kreditzusagen wesentlich schneller erteilt. Ebenso die Auszahlung der Kreditsumme erfolgt mitunter in nur wenigen Werktagen. Bei Minikrediten kann die Überweisung sogar schon innerhalb von 24 Stunden erfolgen. Solch einen Service müssen Sie aber in den meisten Fällen extra bezahlen.

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